werk
die Arbeit

werkraumsued verfügt über langjährige Erfahrung in der Umsetzung von gewerblichen, privaten und öffentlichen Bauvorhaben sowie in der Vermarktung von Immobilien.

werkraumsued kann ihnen passgenaue, individuelle Lösungen, auch für beschränkte Budgets, konzipieren. En Detail stellen wir auch gerne bereits abgeschlossene Projekte vor.

werkraumsued erstellt Ihnen mittels unserer interdisziplinären Zusammenarbeit bedarfsgerechte Lösungen - von der Architektur bis zur Vermarktung einer Immobilie.

Unsere Fokussierung auf anspruchsvolle Architektur im Kontext kontrollierbarer Baukosten setzt einen Maßstab der Verlässlichkeit und erhält damit langfristige Werte für Sie.

Wohnung 01_75 qm
Wohnung 02_123 qm
Wohnung 03_47,5 qm
Wohnung 04_92 qm
Wohnung 05_60,6 qm
Wohnung 06_91,5 qm
Wohnung 07_138 qm
Wohnung 08_100 qm

Ausgangslage
Das Baugrundstück befindet sich im historischen Zentrum einer Kleinstadt  • In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung und der Kommunalentwicklungsgesellschaft KE wird ein Bebauungskonzept erarbeitet

Konzept
Das Gebäude orientiert sich im Volumen und der Höhe an der umgebenden historischen Bebauung. Jede Wohnung hat einen individuellen Grundriss und ist der spezifischen Lage und Situation angepasst • Ortstypische Materialien wie Ziegel, Holz, Mauerwerk und Beton finden ihre Verwendung. Bauklimatische angenehme und hochwertige Materialien kommen zum Einsatz • Schlafräume befinden sich auf der klimatisch günstigeren Nordseite • Jede Wohnung erhält großzügige Aussenbereiche in Form von gedeckten Loggien • Der im ganzen Innenstadtbereich einzigartige, gewachsene Baumbestand an der Südwest Ecke des Gebäudes verbindet Natur mit Urbanität • Es entstehen Eigentumswohnungen zwischen 47 und 138 qm.

Energieträger
Das Gebäude wird ohne fossile Energieträger betrieben!
Die Energiegewinnung erfolgt über eine Photovoltaikanlage mit ca. 300 qm und eine Luft/Wärmepumpe. Somit ist das Gebäude energieautark.

Umsetzung
In Analogie zu der umgebenden historischen Bebauung wird das Erdgeschoss in Stahlbeton hergestellt • Die darüberliegenden 3 Wohngeschosse werden in Ziegelbauweise erstellt • Alle Wohnungen sind nach Süden orientiert, haben raumhohe öffenbare Fensterelemente und großzügige Freibereiche • Alle Wohnungen sind barrierefrei über einen Aufzug zu erreichen • Nachhaltige und hochwertige Baumaterialien, Verzicht auf synthetische Baustoffe •  Baubeginn ist für Anfang 2023 geplant

Leitgedanke des Bauherrn
Die Bauherren, selbst Architekten, sehen sich in erster Linie Ihrem Berufsethos verpflichtet, hochwertige Architektur zu planen und zu realisieren. Dies unterscheidet sie von den heute am Markt tätigen Bauträgern, die an einer möglichst hohen Rendite und Gewinnmaximierung interessiert sind und nicht an qualitätsvoller und atmosphärischer Architektur • Das planende Architekturbüro Wolfgang Roth Architekten BDA ist für sein Arbeiten mehrfach ausgezeichnet worden.

Bauherr: werkraumsued_LG 32 UG (haftungsbeschränkt)
Die Fotos und Abbildungen sollen einen atmosphärischen Eindruck des geplanten Gebauten wiedergeben und sind deshalb unverbindlich.

Ein Projekt der werkraumsued LG32 UG (haftungsbeschränkt)

LG32_Lageplan

W 01

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W 07:b

W 08

Sanierung eines denkmalgeschützten Gewölbekellers aus dem 16. Jahrhundert.
Im historischen Ortskern einer "Weinstadt" befindet sich ein denkmalgeschützter Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert. Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit den Landesamt für Denkmalschutz.

Foto Rechts; So wird dieser Gewölbekeller einmal aussehen

Status: In Planung
Projektphasen: Projektierung 2022 • Realisierung ab 2023

Ein Projekt der werkraumsued LG32 UG (haftungsbeschränkt)

Ausgangslage
Das Grundstück befindet sich in einem Siedlungsgebiet aus den 1960 er Jahren • Das auf dem Grundstück befindliche Gebäude wird abgerissen • Die Qualität des Grundstücks liegt in der Großzügigkeit des rückwärtigen Teils der Parzelle.

Konzept
Um Störungen zu vermeiden sind die die Grundrisse sind so konzipiert, daß sich die geplanten 3 Wohneinheiten in unterschiedliche Richtungen orientieren. Jede Wohneinheit erhält qualitätsvolle Aussenbereiche

Ort: Gerlingen, Schlehenweg 5
Status: In Planung
Projektphasen: Projektierung 2014 – 2020 • Realisierung ab 2021 – 2022 Projektdaten:
Grundstücksfläche 850 m2 • Bebaute Fläche 160 m2 • Geschossfläche 525 m2 • Gebäudevolumen 1.200 m3

Bauherr: Privat

Planer
Architektur und Bauleitung • Wolfgang Roth Architekten BDA

Team Wolfgang Roth Architekten:
Maximilian Kirn
Wolfgang Roth

Ausgangslage
Für ein innerstädtisches Areal soll die Bebaubarkeit untersucht werden.

Ein Projekt der werkraumsued UG (haftungsbeschränkt)

Das Zweifamilienhaus schließt nach Westen an ein bestehendes Nachbargebäude an. Die mit dem Geländeverlauf abtreppenden Betongrenzwände befreien das Gebäude räumlich aus der Beengtheit der umgebenden Bebauung und stellen es frei. Terrassenartig gestaffelte Freibereiche zwischen Wohnhaus und Grenzwand setzen die Innenräume optisch fort. Durch Materialität und Ausgestaltung entstehen eigenständige Aussenräume mit unterschiedlichen Qualitäten. Zwei Innenhöfe mit harten Belagflächen, ein Innenhof mit Lärchenholz befestigt. Wasserbassins nehmen das Regenwasser von den Dachflächen auf. So werden unterschiedliche Sinneswahrnehmungen vermittelt.
Die kompakte Form des Gebäudes erhält durch die Tiefe der Gebäudewände Plastizität und Tiefe. Großformatige versetzte Fenster mit Holzlaibungen und sichtbaren, aussenliegenden Holzrolläden lockern die Strenge der Gebäudeform auf. Dieses Spiel wird beim bewohnen durch die unterschiedliche Stellung der Rolläden gesteigert. Die wie großformatige Bilderrahmen an den Innenwandflächen angeschlagenen Fenster rahmen den Blick auf die umgebenden Weinberge und Wälder. Die 2 Wohneinheiten des 4-geschossigen Gebäudes lassen sich bei Bedarf zusammenlegen.

Ausgezeichnet im Januar 2006 von der Architektenkammer BW für „Beispielhaftes Bauen 1995-2005“
Fotografie:
Brigida Gonzales Stuttgart

"Ein Monolith* städtebaulicher Kontext:

Das relativ kleine und schmale Baugrundstück liegt an einem Nordhang in einem heterogen bebauten, vorstädtischen Wohngebiet der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart im Ortsteil Weilimdorf.
Der Bereich vor dem Gebäude zur Straße hin ist durch den zwei meter hohen, durchlässigen Zaun und den Garagen als halböffentlicher Raum definiert. Somit ist das Grundstück deutlich zur Straße und der umgebenden Bebauung räumlich abgegrenzt. Das Reihenhaus fügt sich proportional in die Umgebung ein, distanziert sich jedoch formal deutlich von seinen Nachbarn.

Raumorganisation und Gestalt:
Das Haus ist nicht unmittelbar als Reihenhaus zu erkennen, die traditionelle Satteldachhausform wurde monolithisch neu interpretiert. Die Einheitlichkeit der Form wird noch unterstrichen durch das Material der Fassade, unbehandeltes Lärchenholz, das genau so auch auf dem Dach verwendet wurde.

Die bei Doppelhäusern und Reihenhäusern gewohnte Kleinteiligkeit wurde so vermieden, das Haus ist als kompakter Baukörper entwickelt. die Giebelfassaden sind mit minimalen Wandöffnungen versehen, im Gegensatz dazu sind die Fenster der Wohnebenen nach Norden und Süden großzügig gehalten.
Die einzelnen Häuser sind sehr schmal und tief. Auf fünf Ebenen kann der Grundriss flexibel gestaltet und auch nachträglich verändert werden. Offene, ineinander übergehende Funktionsbereiche kennzeichnen die Obergeschoßebene, im Kiesgarten (nach Süden zum Hang hin) setzt sich der Raum fort. Ein mit einem Gitterrost gedeckter Lichthof belichtet die Räume bis ins Eingangsgeschoß.

Die frei eingestellte einläufige Treppe verbindet die übereinander liegenden Geschosse. Innerhalb des Gebäudes ist sie der einzige plastische Kontrast zu den flächig und bündig gestalteten Oberflächen, von denen die meisten als Rohbauoberflächen belassen wurden.

Material und Konstruktion:
Ein zentraler Installationskern ermöglicht nachträgliche Installation und die Nachrüstbarkeit mit Photovoltaik und Solaranlagen in jeder Ebene. Die Wände, Decken- und Dachelemente sind aus Dickholzelementen zw. 9,4 und 13 cm Stärke vorgefertigt. Die maximale Bauteillänge betrug 13,5m. Die Präzision der so hergestellten Bauteile und ihrer Fügung sollte sichtbar bleiben. Diese Bauweise erwies sich durch die verkürzte Bauzeit als wirtschaftlich. Die Ökobilanz des gesamten Gebäudes ist insgesamt sehr positiv.

Die Architekten beschreiben das haus als ein Gebäude ohne Details; innen und außen wirken Form, Flächen und Materialien als solche. stumpfe, optisch weiche Oberflächen wie geschliffener Beton, unbehandeltes Lärchenholz und Linoleum geben den Innenräumen eine ruhige, heitere Atmosphäre.

Bauherr: Privat